Mikrozirkulation — Wichtig für Gesundheit & Leistungsfähigkeit

Unser Kör­per besteht aus einem rie­si­gen Netz­werk an kleins­ten Blut­ge­fä­ßen. Die Mikro­zir­ku­la­ti­on ist der Teil unse­res Blut­kreis­laufs, wel­cher jede ein­zel­ne Kör­per­zel­le über einen gere­gel­ten Blut­fluss mit dem not­wen­di­gen Sau­er­stoff und Nähr­stof­fen ver­sorgt. Zu ihren Auf­ga­ben gehört es außer­dem, Stoff­wech­sel­end­pro­duk­te wie Koh­len­di­oxid, wel­che durch die Zell­ar­beit anfal­len, abzu­trans­por­tie­ren. Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se bele­gen, dass sowohl die Gesund­heit als auch die Leis­tungs­fä­hig­keit des Men­schen ent­schei­dend von einer funk­tio­nie­ren­den Mikro­zir­ku­la­ti­on abhängen.

Bei allen höhe­ren Lebens­for­men wer­den die Ver­sor­gung der Zel­len mit Sau­er­stoff und Nähr­stof­fen, die Ent­sor­gung von „Abfall­pro­duk­ten“, lebens­wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen über Hor­mo­ne und Boten­stof­fe, die Immun­ab­wehr und vie­les mehr über die Durch­blutung regu­liert. Die Leis­tungs- und Funk­ti­ons­fä­hig­keit jeder ein­zel­nen Kör­per­zel­le, der Mus­keln, Gelen­ke, Orga­ne, Drü­sen, des Immun­sys­tems usw. hän­gen von einer opti­ma­len Ver- und Ent­sor­gung über die Mikro­zir­ku­la­ti­on ab.

Ziel der physikalischen Gefäßtherapie

Die Magnet­feld­the­ra­pie ist auch als phy­si­ka­li­sche Gefäß­the­ra­pie bekannt. Sie kann eine lin­dern­de Maß­nah­me für Beschwer­den sein, die durch eine gestör­te Mikro­zir­ku­la­ti­on infol­ge ver­schie­de­ner Ursa­chen auf­tre­ten.  Das Ziel der Magnet­feld­the­ra­pie ist es, die ein­ge­schränk­te Kon­trak­ti­ons­fre­quenz klei­ner prä­ka­pil­lä­rer arte­ri­el­ler Blut­ge­fä­ße (< 100 μm) zu stei­gern. Dadurch kann die Blut­ver­tei­lung sowie der Blut­fluss im kapil­la­ren Netz der Mikro­zir­ku­la­ti­on ver­bes­sert und der Hei­lungs­pro­zess ange­regt wer­den. Dadurch kön­nen sowohl schul­me­di­zi­ni­sche The­ra­pien als auch Natur­heil­ver­fah­ren bes­ser wirken.

Magnetfeldtherapie-Cady2-1024x607 in Magnetfeldtherapie

Die Magnet­feld­the­ra­pie ist eine ein­fa­che und sehr effi­zi­en­te Anwen­dung, bei der man sich gleich­zei­tig völ­lig ent­span­nen kann. Man legt sich ein­fach auf eine Magnet­feld­mat­te, star­tet das Pro­gramm und lässt die Gefäß­the­ra­pie sei­ne Wir­kung entfalten.

Das Resul­tat einer sol­chen Anwen­dung lässt sich am bes­ten anhand der mikro­sko­pi­schen Auf­nah­me von mensch­li­chem Blut vor und nach einer Anwen­dung verdeutlichen:

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Dunkelfeldmikroskopie-Messung-nach-Magnetfeldtherapie-Detail-1024x857 in Magnetfeldtherapie
Vor der Behandlung
Nach der Behandlung

Die abge­bil­de­ten Auf­nah­men stam­men von Dipl. Ing. Rein­hard Förs­ter aus Erfurt. Er ana­ly­sier­te mensch­li­ches Blut im Rah­men einer Dun­kel­feld­mi­kro­sko­pie vor und nach einer 8‑minütigen Behand­lung auf einer Magnetfeldmatte.

Vor der Behand­lung (links) erschei­nen die Blut­kör­per­chen klümp­chen­haft. Nach der Behand­lung (rechts) schwim­men sie bereits deut­lich frei­er und weni­ger zusammengeballt.

Ein Ergeb­nis, das sich sehen las­sen kann — und das nach nur 8 Minu­ten Behandlung!